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SCHRIBER, Margrit

Das Lachen der Hexe

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Roman.
 

„Im Jahr 1753 stirbt Anna Maria Gwerder im Gefängnis von Schwyz an den Folgen der Folter, noch bevor sie in einem ordentlichen Verfahren als Hexe verurteilt werden kann. Der Witwe des Bezirksvorstehers Meinrad Gwerder, die im Muotatal revolutionäre Neuerungen einführen wollte, wurde ihre Tüchtigkeit zum Verhängnis. Margrit Schriber erzählt ihr Schicksal in seiner erschreckend zwingenden Logik im Denken der damaligen Zeit.

«Margrit Schriber ist schon immer eine raffinierte Erzählerin und Beobachterin menschlicher Unzulänglichkeiten gewesen... Die Wirkung ist befreiend und beklemmend zugleich.» Frankfurter Allgemeine Zeitung„ (Klappentext).
 

„Im Jahr 1706 heiratet der angesehene Kastenvogt Meinrad Gwerder von Muotathal eine Auswärtige, Anna Schmidig aus Steinen. In Tal und Dorf ist man befremdet von dieser Wahl, zumal die Frau sichtbar missgestaltet ist. Ihre einnehmende und fröhliche Art kann das Misstrauen zunächst überwinden, ihr «wildes und unbändiges Lachen», wie es später in den Protokollen der Zeugenaussagen heißt, wird ihr vorerst zum Guten ausgelegt. Aber bald nach dem Tod des Kastenvogts schlägt die Stimmung um. Zu viel hat sich die Steinerin herausgenommen: einen Krämerladen eröffnet, was im Tal noch niemand, und schon gar keine Frau, je gewagt hat, Soldaten bewirtet und dafür junge Mädchen aus dem Dorf eingestellt, Handel getrieben — und ist doch immer für sich geblieben.
Mit großem literarischem Geschick entwickelt Margrit Schriber einen atemlosen und unheimlichen Sog. In ihrer mit Innerschweizer Dialektausdrücken ergänzten und mit hoher Suggestionskraft geführten Sprache gewinnen historische Mentalität und Gefühlswelt eine überzeugende plastische Lebendigkeit“ (Klappentext).
 

Margrit Schriber wurde 1939 in Luzern geboren, wuchs in Brunnen und Küssnacht (Kanton Schwyz) auf und lebt heute in Zofingen und in der Dordogne. Bevor sie Schriftstellerin wurde, arbeitete sie als Bankangestellte, Werbegrafikerin und Fotomodell. Ihr literarisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, so 1977 mit einem Einzelwerkpreis der Schweizerischen Schillerstiftung, 1985 und 1998 mit einer Ehrengabe der Stadt Zürich und 1998 mit dem Aargauer Literaturpreis. Von ihren Arbeiten der vergangenen 15 Jahre seien erwähnt die Romane AugenWeiden (1990), Rauchrichter (1993), Schneefessel (1998), Das Lachen der Hexe (2006), Die falsche Herrin (2008) und Die hässlichste Frau der Welt (2009) sowie die Erzählungen Von Zeit zu Zeit klingelt ein Fisch (2001), alle erschienen bei Nagel & Kimche. Margrit Schriber ist ausserdem Verfasserin von Hörspielen.
 

München/Wien: Nagel & Kimche im Carl Hanser Verlag, 2006. – 143 S.

23,90 CHF  (inkl. 2,5% MWST)
Bestellnummer: 978-3-312-00373-0
Ausführung: gebunden (BxHxD = 13,1 x 20,3 x 1,6 cm)

Verlagsinfos


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Webmaster (2010/04/16 - 09:40)